DAS LAUFBAND MACHT KEINEN SPORTLER

Warum das Laufband in die Therapie gehört und nicht ins Training

Schlittenhundegespann am Alpentrail vor einer Bergkulisse
Alpentrail, letzte Etappe kurz vor dem Ziel. Ein Etappenrennen über sechs Läufe, rund 290 Kilometer und gut 6800 Höhenmeter. Aus dieser Welt stammt die Beobachtung, die diesen Artikel ausgelöst hat.

Auf Social Media sieht man es ständig: ein Hund auf dem Laufband, darunter stolze Kommentare, wie fit und athletisch er dadurch werde. Der Eindruck ist schnell da. Band aufstellen, Hund draufstellen, und aus einem guten Hund wird ein besserer Athlet.

Ich halte das für falsch, und ich rate davon ab, gesunde Hunde auf dem Laufband zu trainieren. Für mich gehört das Band in die Therapie, unter fachlicher Anleitung, und sonst nirgends hin.

Für diesen Artikel habe ich die Studien gelesen, auch jene, die gegen meine Haltung zu sprechen scheinen. Einen Satz musste ich danach streichen: dass das Band messbar gar nichts bewirke. Das stimmt so nicht, und ich zeige dir weiter unten, warum. Meine Empfehlung ist trotzdem dieselbe geblieben. Die Gründe stehen hier, getrennt nach dem, was belegt ist, und dem, was ich in vielen Jahren mit Hunden im Sport beobachtet habe.

Davon handelt dieser Artikel: von dem, was 16 Wochen Laufbandtraining an der Universität München gebracht haben, von der Studie mit den 28 Prozent und von dem, was ich an Schlittenhunden gesehen habe.

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